Verschiedene Formen vom Haarausfall

Für Menschen, die unter Haarausfall leiden, entwickelt sich dieser zu einer unangenehmen Belastung und zu einem ärgerlichen Begleiter im Alltag. Auf internationaler Ebene leiden Millionen unter dem Ausfall der eigenen Haare. Da die Zahl der Betroffenen in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, haben sich Wissenschaftler intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Im Rahmen von unterschiedlichen Untersuchungen gelang es den Forschern sowohl die Ursachen als auch die verschiedenen Arten von Haarausfall zu definieren. Anhand dieser Erkenntnisse konnten verschiedene Behandlungsmethoden entwickelt werden, die den Haarausfall entweder verlangsamen oder eingrenzen sollen. Jeder Mensch verliert von Natur aus pro Tag zahlreiche Haare. Durchschnittlich beläuft sich der Verlust auf 70 bis 100 Haare pro Tag. Durch den Körper werden die ausgefallenen Haare normalerweise permanent ersetzt. Dadurch entstehen keine lichten Stellen. Aufgrund unterschiedlicher Ursachen kann der Körper verlorene Haare nicht wieder ersetzen. Erst dann ist von einem Haarausfall die Rede.

Beim Haarausfall wird mittlerweile zwischen zwei grundlegenden Formen unterschieden. Es handelt sich um den Effluvium und die Alopezie. In der Regel handelt es sich beim Effluvium um den Vorläufer der Alopezie. Allerdings muss diese Art nicht zwingend zur zweiten Stufe führen. Von der Alopezie ist erst dann die Rede, wenn lichte Stellen am Kopfhaar deutlich sichtbar sind. Ein Haarausfall ist in der Regel erst dann besorgniserregend, wenn sich dieser nur auf einzelne Haarbereiche bezieht oder ausschließlich auf dem Oberkopf stattfindet. Konzentriert sich der Ausfall der Haare auf den Oberkopf ist von einem androgenetischen Haarausfall die Rede. Oftmals ist diese Form erblich bedingt. Er wird durch Androgene hervorgerufen und entsteht, wenn der DHT-Anteil in der Kopfhaut vergleichsweise hoch ist.




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